Mohnblüte am Hohen Meißner

Dieses Jahr habe ich es wohl mal wieder verpasst. Von Ende Juni bis Ende Juli könnt ihr die Meißner Mohnblüte miterleben. Die lila Blütenpracht erstreckt sich so weit das Auge reicht bis hin zu den aufsteigenden Hängen des Hohen Meißner.

22places: Wo finde ich meine nächste Foto-Location?

Als Hobbyfotograf ist man immer auf der Suche nach interessanten oder einfach auch nur schönen Orten, die es wert sind fotografiert zu werden, oder als Hintergrund für ein Shooting dienen könnten. Doch wie findet man diese Location ohne jede Region vorher schon selbst erkundet zu haben?

Die Suche nach der Schönheit des Morbiden

Urban Exploration oder kurz Urbex wird das Fotografieren so genannter Lost Places, also verlassener oder vergessener Orte genannt. Für viele Fotografen ist draus eine Leidenschaft geworden. Leerstehende Häuser oder Fabriken sind für die Mehrheit der Menschen ein Schandfleck in der Stadt oder Natur. Doch nicht für den eingefleischten Urbexer.

Eine Fotografie ist wie eine Einladung

Ich liebe es mir Bildbände an zu sehen. Dabei ist das Thema oft zweitrangig. Ich tauche in die Bilder ein und konstruiere mir dazu meine eigene Geschichte. Wie kam die Situation zu Stande die hier abgelichtet wurde? Wie ging es nach dem Foto weiter? Bei einer Bildbetrachtung interessieren mich die Fakten erst sehr spät.

Nachtaufnahmen – was ist zu beachten?

Am vergangenen Wochenende war ich mit einigen Freunden wieder auf Tour.  Hierbei haben wir einige Nachtaufnahmen gemacht und mal wieder festgestellt, dass die eigentlich bekannten Regeln für Langzeitbelichtungen nicht immer befolgt werden. Teilweise liegt es an Unwissenheit oder einfach auch an einem gewissen Grad von Ignoranz. Hier mal eine kleine Liste mit Tipps für bessere Fotos im Dunkeln.

Welches Stativ für Fototouren?

Fotografieren in der Dämmerung oder mit großen Brennweiten kann eine Herausforderung werden, wenn die Belichtungszeit zu lang wird um ein scharfes Bild frei Hand zu schießen. Hier hilft dann nur ein Stativ.

Die digitale Bildbearbeitung umfasst viele Arbeitsschritte und den ultimativen Workflow gibt es nicht. Der erste wichtige Schritt ist jedoch die RAW-Entwicklung. Die wesentlichen Vorteile bei der Fotografie im RAW-Format ist die verlustfreie Speicherung der Aufnahmen mit bis zu 16 Bit Farbtiefe.

Hierdurch können die grundlegenden Bearbeitungen wie Weißabgleich, Farben, Schärfe, Rauschen, Tonwertumfang, Gradation auf dem heimischen PC kontrolliert ablaufen und nicht mit Voreinstellungen des Kameraherstellers beeinflusst werden.

JPEG ist bei heutigen Kameras das meist verwendete Format, wenn nicht alleinig in RAW abgespeichert wird. Der Vorteil ist hier die hohe Komprimierung, welche kleinere Dateigrößen liefert. Der Nachteil liegt hier jedoch bei der weiteren Ver- und Bearbeitung der Bilder. Durch die Komprimierung werden auch Bildinformationen gelöscht, die dann unwiederbringlich sind. Bereits in der Kamera werden die Bilder bearbeitet. Weißabgleich, Schärfe, Kontrastanhebung, Rauschunterdrückung usw. werden auf das Bild angewendet. Ein manueller Eingriff seitens des Fotografen ist nicht möglich.

Im Vergleich zum JPEG sind RAW-Dateien also das "digitale Negativ". Hier hat man nun viel mehr Möglichkeiten auf das Endergebnis Einfluss zu nehmen. In begrenzten Maßen betrifft dieses z.B. die Belichtung, die Lichter und Tiefen, den Kontrast und die Farbtemperatur.

Was tun, wenn die Kamera keine RAW-Dateien ausgibt?

Bei vielen Kameras kann man über die Einstellungen auch schon auf die Bildausgabe einwirken. Hier sollten dann:

  • die JPG Werte auf höchste Auflösung und geringste Komprimierung stehen.
  • das Schärfen sollte deaktiviert sein.
  • die Kontrastkorrektur sollte auf neutral stehen
  • die Farbeinstellung sollte auf neutral oder geringe Farbsättigung eingestellt sein.
  • es sollte der Farbraum sRGB gewählt werden.

Viele Hobbyfotografen scheuen sich davor RAW als alleiniges Aufnahmeformat zu nutzen, da es ein Mehraufwand in der Nachbearbeitung erfordert. Mir ging es am Anfang auch so, doch die Ergebnisse Überzeugen und es wird einfach zum Standard für gute Bilder.

Zum Thema: Warum ich sRGB empfehle

Cookies erleichtern die Bereitstellung der Webseite. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen